Betrugsstelle.de — außergerichtliche Durchsetzung von Erstattungsansprüchen nach BGB

Betrugsstelle.de

Außergerichtliches Forderungsmanagement

Erstattungsansprüche gegenüber Online-Shops, außergerichtlich durchgesetzt.

Betrugsstelle.de unterstützt Verbraucherinnen und Verbraucher dabei, berechtigte Rückzahlungen von Online-Shops einzufordern — auf Grundlage des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB), strukturiert und vollständig dokumentiert.

Tätig auf Grundlage der §§ 323, 346, 286 BGB. Prüfung und Bearbeitung sind kostenlos; eine Gebühr fällt ausschließlich im Erfolgsfall an.

Was Betrugsstelle.de leistet

Wir übernehmen die außergerichtliche Durchsetzung berechtigter Erstattungsansprüche — von der Prüfung bis zur formellen Geltendmachung gegenüber dem Webshop.

Prüfung des Anspruchs

Wir prüfen anhand Ihrer Angaben und des Zahlungsnachweises, ob ein durchsetzbarer Erstattungsanspruch gegenüber dem Online-Shop besteht.

Formelle Geltendmachung

Wir fordern den Betrag in Ihrem Namen beim Webshop ein — schriftlich, auf Grundlage des BGB und vollständig dokumentiert.

Strukturierte Eskalation

Reagiert der Shop nicht, eskalieren wir das Verfahren in nachvollziehbaren Stufen — von der Erinnerung bis zur formellen Mahnung.

Ablauf des Verfahrens

Das Verfahren folgt festen, nachvollziehbaren Stufen. Sie werden über jeden Schritt per E-Mail informiert.

Tag 0

Informationsanfrage

Erste formelle Kontaktaufnahme mit dem Webshop mit Aufforderung zur Stellungnahme und Rückzahlung.

Tag 4

Erinnerung

Schriftliche Erinnerung, sofern innerhalb der gesetzten Frist keine Reaktion erfolgt ist.

Tag 6

Formelle Mahnung

Mahnung mit gesetzlicher Zahlungsfrist auf Grundlage der §§ 286, 323 BGB; anschließend weitere Maßnahmen.

Bleibt eine Reaktion aus, wird das Verfahren mit einer letzten Erinnerung, einer Registrar-Mitteilung und der Erfassung in unserer öffentlichen Webshop-Datenbank fortgesetzt. Ablauf im Detail

Welche Fälle bearbeitet werden

  • Eine bestellte und bezahlte Ware wurde nicht geliefert.
  • Eine berechtigte Rückgabe wurde nicht erstattet.
  • Es wurde falsche oder beschädigte Ware geliefert und eine Erstattung verweigert.
  • Der Shop hat trotz Stornierung den Kaufbetrag einbehalten.

Voraussetzungen

Mindestbetrag
15 €
Alter der Bestellung
höchstens 24 Monate
Nachweis
Zahlungsbeleg erforderlich

Rechtliche Grundlage

Die Geltendmachung stützt sich auf die einschlägigen Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuchs — dieselben Grundlagen, die für ein formelles Mahnverfahren gelten.

§ 433 BGBPflicht des Verkäufers zur Lieferung der mangelfreien Ware.
§ 323 BGBRücktritt vom Vertrag nach erfolglosem Ablauf einer Nachfrist.
§ 346 BGBRückgewähr der empfangenen Leistungen nach dem Rücktritt.
§ 286 BGBVerzug des Schuldners nach Mahnung und Fristablauf.
§ 195 BGBRegelmäßige Verjährungsfrist von drei Jahren.

Kosten

Die Prüfung und Bearbeitung eines Falls sind kostenlos. Nur im Erfolgsfall wird eine Erfolgsgebühr von 20 % des zurückgeholten Betrags zzgl. 19 % MwSt. berechnet. Bleibt die Forderung erfolglos, entstehen keine Kosten und keine Vorauszahlungen.

Preise & Kostenbeispiele ansehen

Häufige Fragen

Bearbeitet werden Fälle, in denen ein Online-Shop eine bezahlte Bestellung nicht geliefert, eine berechtigte Rückgabe nicht erstattet, falsche oder beschädigte Ware ohne Erstattung geliefert oder trotz Stornierung den Kaufbetrag einbehalten hat. Der Mindestbetrag beträgt 15 €. Bestellungen, die länger als 24 Monate zurückliegen, können in der Regel nicht mehr angenommen werden (§ 195 BGB).

Betrugsstelle.de ist ein privater Forderungsmanagement-Dienst der Firontis B.V. und keine staatliche Stelle. Es wird keine Rechtsberatung im Sinne des Rechtsdienstleistungsgesetzes erbracht.

Fall einreichen

Schildern Sie uns Ihren Fall über das Formular. Die Prüfung ist unverbindlich und kostenlos; über den weiteren Ablauf werden Sie schriftlich informiert.